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Das hat bei uns Saison

Das hat bei uns Saison

Chinakohl: zart, bekömmlich & überraschend vielseitig

 

Chinakohl (auch Pekingkohl genannt) gehört botanisch zur Familie der Kreuzblütler und ist eng verwandt mit Pak Choi und anderen asiatischen Kohlarten. Im Gegensatz zu Weiß- oder Rotkohl bildet er keine festen runden Köpfe, sondern längliche, locker geschichtete Blätter mit hellgelbem Inneren und zartgrünen Außenblättern.

 

Sein Geschmack ist mild, leicht süßlich und deutlich feiner als der vieler anderer Kohlsorten. Gerade Menschen, die klassischen Kohl als „schwer“ oder blähend empfinden, schätzen Chinakohl als gut verträgliche Alternative.

 
Saison & Regionalität
Chinakohl hat in Deutschland von September bis März Saison. Er ist damit ein typisches Herbst- und Wintergemüse und passt hervorragend in die kältere Jahreszeit.

 

Durch seine gute Lagerfähigkeit lässt er sich mehrere Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Wichtig ist, ihn möglichst kühl und leicht feucht zu lagern, damit die Blätter nicht austrocknen.

Regional angebauter Chinakohl ist eine nachhaltige Alternative zu importiertem Gemüse und lässt sich gut in eine saisonale, bewusste Ernährung integrieren.

 
Nährstoffe & gesundheitlicher Mehrwert
Chinakohl überzeugt nicht nur geschmacklich, sondern auch ernährungsphysiologisch:

  • Vitamin C zur Unterstützung des Immunsystems
  • Folsäure, wichtig für Zellteilung und Blutbildung
  • Kalium für den Flüssigkeitshaushalt
  • Ballaststoffe für eine gesunde Verdauung
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (Glucosinolate) mit antioxidativen Eigenschaften
  • Mit seinem hohen Wassergehalt und wenigen Kalorien ist er ein leichtes, volumengebendes Gemüse – ideal für eine pflanzenbetonte, ausgewogene Ernährung.

 
Verwendung in der Küche
Chinakohl ist ein echtes Multitalent und sowohl roh als auch gegart vielseitig einsetzbar.

 

Roh:

  • als fein geschnittener Salat
  • in asiatisch inspirierten Bowls
  • als Füllung für Wraps oder Sommerrollen
  • als knackige Komponente in Sandwiches


Seine zarten Blätter brauchen kein langes Marinieren und bleiben angenehm bissfest.

 

Gegart:

  • im Wok oder in der Pfanne kurz angebraten
  • gedünstet als milde Gemüsebeilage
  • in Suppen und Eintöpfen
  • als Füllung für vegetarische Kohlrouladen


Da er sehr schnell gart, sollte er nur kurz erhitzt werden. So bleiben Nährstoffe, Farbe und Textur bestmöglich erhalten.

 

 

Zubereitung & Küchentipps
Äußere Blätter entfernen und den Strunk kürzen.Die einzelnen Blätter gründlich waschen, da sich zwischen ihnen Erde sammeln kann.

Für Salate fein schneiden, so wird er besonders zart.
Beim Anbraten erst die dickeren Blattteile, dann die zarten Spitzen hinzufügen.
Mit Säure (z. B. Apfelessig oder Zitronensaft) bleibt er frisch und knackig.
Er harmoniert besonders gut mit Karotten, Paprika, Äpfeln, Nüssen, Tofu, Ingwer oder Sesam.