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Das hat bei uns Saison

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Rosenkohl: Klein, aber Kraftvoll

Rosenkohl, wissenschaftlich Brassica oleracea var. gemmifera, ist ein Gemüse, das oft übersehen wird, aber aufgrund seiner beeindruckenden Nährstoffdichte und gesundheitlichen Vorteile einen Platz auf Ihrem Teller verdient. Im Folgenden erfahren Sie mehr über dieses kleine Kraftpaket der Ernährung.

 

Herkunft und Anbau:

Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist eng mit Gemüsesorten wie Brokkoli und Kohl verwandt. Seine Ursprünge lassen sich bis ins 5. Jahrhundert in Belgien zurückverfolgen, und seitdem hat er sich zu einem beliebten Gemüse in vielen Teilen der Welt entwickelt. Rosenkohl gedeiht besonders gut in kühlen Klimazonen und wird hauptsächlich in den Herbst- und Wintermonaten geerntet.

 

Nährstoffreiche Powerhouse:

Trotz seiner geringen Größe ist Rosenkohl eine wahre Nährstoffbombe. Er ist reich an Vitamin C (85 mg/100 g), einem starken Antioxidans, welches das Immunsystem stärkt. Darüber hinaus enthält Rosenkohl Vitamin K (177µg/100 g), das für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit wichtig ist, sowie Folsäure (61 µg/100 g), die während der Schwangerschaft eine entscheidende Rolle spielt. Auch der Anteil an β-Carotin (450 µg/100 g), die Vorstufe von Vitamin A, kann sich mit 450 µg/100 g sehen lassen. Mit nur 43 kcal/100 g eignet sich Rosenkohl perfekt als kalorienarme Mahlzeit.

 

Ballaststoffe und Krebsschutz:

Rosenkohl ist auch eine ausgezeichnete Quelle für Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und das Sättigungsgefühl erhöhen. Diese kleinen Kohlköpfchen enthalten zudem Glucosinolat-Verbindungen, denen antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben werden. Diese können dazu beitragen, das Krebsrisiko zu reduzieren und die allgemeine Gesundheit zu fördern.

 

Zubereitungstipps:

Rosenkohl kann auf vielfältige Weise zubereitet werden, um seinen Geschmack und seine Nährstoffe optimal zu nutzen. Ob gedünstet, geröstet oder in einem herzhaften Eintopf - die Zubereitungsmöglichkeiten sind vielfältig. Kleiner Tipp: um die Bitterkeit zu reduzieren, können die äußeren Blätter entfernt und die Röschen leicht eingeritzt werden.

 

Nachhaltigkeit und Umweltaspekte:

Rosenkohl ist nicht nur für den Menschen gesund, sondern kann auch zu einer nachhaltigen Ernährung beitragen. Es ist eine robuste Pflanze, die vergleichsweise wenig Pflege benötigt und gut in vielen Regionen gedeiht. Durch den lokalen Anbau kann der ökologische Fußabdruck weiter minimiert werden.