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Katroffeln

Katroffeln machen dick? Nicht die Spur, denn mit nur 70 kcal pro 100 g können Kartoffeln nun wirklich nicht als Dickmacher bezeichnet werden. Und da sie zudem jede Menge wichtige Nährstoffe enthalten, sollten sie regelmäßig mehrmals pro Woche auf den Tisch kommen.

 

Ein großer Teil der in der Kartoffel vorkommenden Kohlenhydrate ist Stärke. Stärke dient als Energiequelle. Sie wird über den Darm in ihre einzelnen Bestandteile aufgespalten. Die Energie geht langsamer ins Blut und sättigt somit länger.

 

Die in der Kartoffel enthaltenen Ballaststoffe sorgen ebenfalls für die Sättigung, weil sie nicht vollständig verdaut werden können. Weil sie die Zuckerabgabe ins Blut verlangsamen, bleibt der Blutzuckerspiegel konstant und damit auch die individuelle Leistungskurve, und es entsteht kein Heißhunger. 

 

Das in Kartoffeln enthaltene Eiweiß hat ein hohe biologische Wertigkeit. Es weist eine ähnliche Struktur wie das menschliche Eiweiß auf. Somit ist es für den Menschen gut verwertbar.

 

Neben den Mineralstoffen in der Kartoffel, zu denen unter anderen Eisen, Magnesium und Kalium zählt, enthält die Kartoffel wertvolle Vitamine. Im Winter sollte auf Kartoffel als Vitamin C Quelle auf gar keine Fall verzichtet werden. Eine große Portion Pellkartoffeln deckt die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin C eines Jugendlichen und Erwachsenen.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe weisen alle gesundheitsfördernde Eigenschaften auf. Auch sie sind in der Kartoffel enthalten.

  

Wie und wo Kartoffeln am besten lagern?

Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen (Solanaceae) und stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden, wo sie schon 900 v. Chr. in Kultur genommen wurde. In Deutschland wurde sie erst gegen Ende des 16. Jahrhunderts angebaut. Mittlerweile umfasst das Warensortiment ca. 165 verschiedene Kartoffelsorten, die je nach Erntezeitpunkt und Lagerfähigkeit in „sehr frühe“, „frühe“, „mittelfrühe“, „mittelspäte“ und „späte“ Sorten eingeteilt werden.

„Sehr frühe“ und „frühe“ Sorten sollten sofort verbraucht werden, die anderen sind auch zur Einkellerung geeignet.

 

Sehr frühe Sorten

Atica, Berber, Christa

Frühe Sorten

Cilena, Sieglinde

Mittelfrühe Sorten

Granola, Nicola

Mittelspäte bis sehr späte Sorten

Aula

 

Falls Sie die Kartoffeln lagern möchten, sollten Sie ein paar wichtige Dinge beachten:

 

Für die Lagerung im Keller

  • Knollen nur bis 40 cm Höhe, möglichst auf einen Lattenrost schütten.
  • Kartoffeln nicht in Folienverpackung lagern
  • möglichst kühl, frostfrei und dunkel. Die Knollen können mit einem Sack zugedeckt werden, um das Ergrünen zu vermeiden.
  • günstigste Lagertemperatur liegt bei 4-6°C
  • auf ausreichende Belüftung achten
  • keimende Knollen nur für den Tagesbedarf abkeimen

 

Lagern sie die Kartoffeln in der Speisekammer oder in der Küche

  • sollten sie darauf achten, dass die Kartoffeln luftig gelagert werden (Stoffsack oder Korb)
  • Kühl bei 4- 8 Grad (Gemüsefach des Kühlschrank), aber nie unter 4 Grad, weil sich sonst die Stärke in Zucker umwandelt.
  • Dunkel (sonst bildet sich Solanin was Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen kann)

 

Äpfel und Kartoffeln sollten Sie nicht nebeneinander lagern. Äpfel geben einen Reifemacher (Ethylen) ab, welches die Keimung der Kartoffeln beschleunigt.