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Honigesser sind Naturschützer

Bienenhonig, ein gesundes und naturbelassenes Produkt

Honig ist ein hochwertiges und schmackhaftes Produkt. Je nachdem, wo die Bienen den Honig sammeln, entstehen unterschiedliche Qualitäten. 

 

Obstblütenhonig

Vor allem in Gegenden mit einem reichen Intensiv- oder Streuobstbestand kann es in warmen Frühjahren zu einer Ernte von Obstblütenhonig kommen. Dieser Honig zeichnet sich durch ein sehr feines Aroma und eine meist hellgelbe Farbe aus. Leider lässt er sich nicht jedes Jahr ernten, da der Witterungsverlauf der Obstblüte günstig sein muss, um eine verwertbare Ernte zu erzielen.

 

Blütenhonig

Unter Blütenhonig versteht man umgangssprachlich einen Honig, der sich von den Frühjahrsblühern wie z.B. Löwenzahn, über Nektar aus Obstbäumen, wie in manchen Gebieten im Anschluss auch Raps, wiederfindet. Der Blütenhonig ist ein inhaltsstoffreicher Honig, der das gesamte Bildspektrum des Frühjahrs abdeckt und so vor allem meist als flüssiger oder feincremiger Honig von hell- bis dunkelgelber Farbe Verbrauchern angeboten wird. 

 

Waldhonig

Unter Waldhonig versteht man umgangssprachlich Honig, der von Laub- und Nadelbäumen geerntet wird und so einen flüssigen, meist hell- bis dunkelbraunen Honig mit malzig-würzigem Geschmack darstellt. Leider ist sowohl der Wald- als auch der nachfolgende Tannenhonig nicht jedes Jahr zu ernten, da sich nicht immer ausreichend Trachtbedingungen einstellen. Ein ebenfalls entscheidender Punkt für den meist etwas höheren Preis ist die aufwändigere Gewinnung.

 

Tannenhonig

Unter Tannenhonig bzw. korrekterweise Weißtannenhonig versteht man einen Honig, der von den Bienen an der Weißtanne gesammelt wird. Dieser Honig zeichnet sich durch einen meist dunkelbraunen in der Konsistenz flüssigen Charakter aus und hat einen kräftig malzigen Geschmack. Er ist weist einen sehr hohen Mineralstoffgehalt aus und ist, wie alle naturbelassenen Honige, besonderes hochwertig.

Bienenhonige können bei sachgerechter Lagerung, d. h. kühl bei einer Raumtemperatur von zirka 15 ° ohne Wertverlust nahezu unbegrenzt gelagert werden. In Honig finden sich mehr als 200 verschiedene Inhaltsstoffe, die Vitamine, Mineralstoffe, Säuren aber auch Enzyme und Inhibine (natürliche Antibiotika) sowie Duft- und Aromastoffe enthalten. Honig ist somit keineswegs nur reiner Zucker, sondern weist allein 6 bis 7 verschiedene Zuckerarten von Einfach- bis Mehrfachzucker auf. Hier seien nur stellvertretend Fructose (Fruchtzucker) und Glukose (Traubenzucker) genannt.

Aus dem Wissen heraus, dass über 80 % unserer Pflanzen auf Insektenbestäubung und hier im besonderen Fall durch Bienen nur zu einem Samen- oder Fruchtertrag kommen, zeigt sich hier besonders eindrücklich die Wichtigkeit der Bienen für die Natur als auch der Bienenhaltung. Somit kann ohne Zweifel gesagt werden: Honigesser sind Naturschützer.

 

 

Darüber hinaus sind noch weitere Bienenprodukte von großem Interesse und medizinischem Nutzen. So sind z. B. Blütenpollen bei Heuschnupfenallergikern als Prophylaxebehandlung sehr bewährt. Ebenso Bienengift in verschiedenen Salben und Cremes, die bei rheumatischen und durchblutungsfördernden Behandlungen angewandt werden.

 

Wichtig beim Kauf von Honig sollte deshalb sein, dass es sich um kaltgeschleuderten Honig aus dem regionalen Lebensumfeld der jeweiligen Person handelt. Solche Honige finden Sie bei Ihrem Imker vor Ort, der oft als Hobby die Bienenhaltung betreibt. Wichtig ist auch, dass kristallisierter Honig, und kristallisieren wird jeder naturbelassene Honig früher oder später, bei einer Temperatur von maximal 40°C wieder verflüssigt wird. Bei höheren Temperaturen nimmt der Honig in seinen empfindlichen Inhaltsstoffen Schaden und wird somit minderwertig.