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Blattsalate: Lieblingsspeise der griechischen Götter

Schon die griechischen Götter hatten drei Lieblingsspeisen: Nektar, Ambrosia und – Lattich. Über Lattich weiß die Geschichte ausführlich zu berichten. Er war der Liebesgöttin heilig, wuchs im Palastgarten des Kaisers Diokletian und durfte niemals auf der Abendtafel des Tacitus fehlen, da dieser an Schlaflosigkeit litt. Schon damals sagte man, dass der Saft des Salates ein gutes Schlaf- und Beruhigungsmittel sei.

Den wilden Lattich haben höchstwahrscheinlich die Römer kultiviert. So wurde aus Lattich Salat. Und um das Jahr 800 gab Karl der Große den ausdrücklichen Befehl, den Salat auch in deutschen Landen anzubauen.

Nie konnte der Verbraucher so viele Salatarten und -sorten kaufen wie heute. Das Angebot ist kaum überschaubar. Wer im Winter überwiegend Karottensalate und Krautsalate gegessen hat, freut sich jetzt besonders auf das frische Salatgrün.

Die Farbe des Kopfsalates variiert je nach Sorte zwischen Grüntönen bis ins Rotbraune. Wobei der rote Kopfsalat, der zarter ist als der grüne, immer beliebter wird. Nur sein Herz ist hell, weil es weniger Licht abbekommt. Bei den Inhaltsstoffen gibt es eine deutliche Farbrangfolge : Rot - Grün – Gelb. Die höchsten Anteile an wertvollen Inhaltsstoffen finden sich in den sonneverwöhnten intensiven Farbtönen der Blätter. Außerdem erhalten die roten Salate mehr Folsäure. Folsäure verbessert die Blutbildung und die Eiweißverdauung und stimuliert die Psyche in Richtung Heiterkeit und Zuversicht.

Blattsalate können nicht wie anderes Gemüse lange aufbewahrt werden. Sie müssen vor jeder Mahlzeit frisch gekauft werden. Am besten mit kurzen Transportwegen von einheimischen Freiland-Anbau, damit sie knackig und frisch auf unseren Tisch kommen. Deshalb empfiehlt sich besonders bei Blattsalaten ein regionaler Einkauf.

Ob Kopf-, Schnitt-, Pflück- oder Eissalat, ob zartblättrig, feinadrig, glatt oder kraus: Salate sind die ideale Sommerkost. Sie versorgen uns, gerade auch an den heißen Tagen, mit vielen Vitaminen und sind zudem optimal für die schlanke Linie.

Gerade während der heißen Tage, wenn man in der Küche keinen allzu großen Aufwand treiben will, bieten sie sich ganz besonders auch als Hauptmahlzeit an.